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6 Tipps zur Auswahl des Werkzeugkoffers

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das Sprichwort ist zwar schon recht ausgelutscht, doch es stimmt bei der Auswahl des Werkzeugkoffers wie kein anders. Die Vielfalt an unterschiedlichen Modellen, Ausführungen und Herstellern ist einfach immens und macht die Wahl des richtigen Werkzeugkoffers nicht ganz leicht.

Im Folgenden findest du daher unsere 6 Tipps zur Auswahl:

Unsere 6 Tipps zur Auswahl des richtigen Werkzeugkoffers

Stelle dir vor dem Kauf folgende 6 kleine Fragen. Wenn du sie eindeutig beantworten kannst, sollte in aller Regel ein Fehlkauf vermieden werden können:

  1. Möchtest du einen leeren Werkzeugkoffer oder einen mit Werkzeug?
    Die erste Frage ist gleichzeitig eine der Wichtigsten. Heimwerker greifen in der Regel gern zu einem Komplett-Set, bei dem alle gängigen Werkzeuge bereits enthalten sind (z.B.: Hammer, Schlüssel-Set, Bit-Set, Schraubendreher, Zangen, Cuttermesser, Zollstock, Bandmaß, Phasenprüfer, kleine Wasserwage, kleine Handsäge). Profis hingegen entscheiden sich häufig für ein leeres Modell und betsücken dieses dann nach ihren eigenen Bedürfnissen und ANsprüchen.
  2. Für welchen Zweck benötigst du deinen Werkzeugkoffer?
    Die meisten, die einen Werkzeugkoffer kaufen möchten, suchen ein Universal-Werkzeugkoffer. Dieser ist in aller Regel mit den Basis-Werkzeugen ausgerüstet (siehe oben). Darüber hinaus gibt es aber noch zahlreiche andere Modelle, z.B. Werkzeugkoffer für den Modellbau, für Elektriker, für Profis, KFZ-Werkzeugkoffer oder spezielle Fahrrad Werkzeugkoffer.
  3. Wie groß soll er sein? Was soll rein?
    Die Größe des Werkzeugkoffers sollte ein zentrales Kaufkriterium sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Werkzeugkoffer eigentlich nie zu groß sein kann. Denn im Laufe der Zeit wächst auch das Werkzeug-Equipment und dieses möchte natürlich ordentlich verstaut werden. Wenn der Werkzeugkoffer also etwas „Spiel nach oben“ hat, ist das eigentlich niemals schlecht, sondern von Vorteil.
  4. Soll es ein klassischer oder ein Werkzeugkoffer mit Rollen sein?
    Für recht großer Koffer empfiehlt sich ein Modell mit Rollen, ein sogenannter Werkzeugtrolley. Mit Zunahme der Größe des Koffers und der Anzahl an verschiedenen Werkzeug nimmt natürlich auch das Gewicht zu. Ab ca. 15 kg ist ein Werkzeugkoffer mit Rollen dann durchaus eine Überlegung wert.
  5. Benötigst du den Werkzeugkoffer für dein heimbedarf oder gewerblich?
    Für Gelegenheitsnutzer und den ambitionierten Heimwerker genügt in der Regel ein Werkzeugkoffer für 50 bis 200 Euro. Benötigt man den Koffer inkl. dem Werkzeug für den gewerblichen Einsatz (Profi), sollte man lieber ein paar Euro mehr ausgeben und nicht nur auf den Preis schauen. Die richtig guten Modelle gehen meist ab 500 Euro los, können gern aber auch das Doppelte und mehr kosten. Auch hier gilt meist: Wer billig kauft, kauft zweimal.
  6. Ist dir Qualität und Langlebigkeit oder der Preis wichtiger?
    Wobei wir auch schon bei der letzten Frage wären. Was ist dir wichtiger: Qualität oder ein günstiger Preis? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man – egal ob Heimwerker oder Profi – nie ausschließlich auf den Preis schauen sollte, auch wenn das zugegebenermaßen nicht immer leicht fällt. Auch ich habe zu Anfang meiner „Heimwerker-Karriere“ den Fehler gemacht und mich für die eher günstigen Werkzeuge entschieden. Wenn man jedoch spätestens 2 mal auf der Baustelle sitzt und nicht weiter kann, da eine Maschine oder ein Werkzeug streikt, fängt man langsam an umzudenken und in etwas qualitativ hochwertigeres Equipment zu investieren.

Fazit

Um einen Fehlkauf zu vermeiden, sollte man sich im Vorfeld ein paar Gedanken zum Kauf des eigenen Werkzeugkoffers machen und etwas recherchieren. Unsere obigen 6 Fragen/Tipps sollen dir die grundlegenden Gedanken aufzeigen, damit nach dem Kauf nur Freude über den neuen Werkzeugkoffer herrscht. Zudem können die Werkzeugkoffer-Bestseller ein guter erster EInstiegspunkt in die Produktrecherche darstellen.


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